Lebensversicherungen

Bei den geradezu überwältigenden Angeboten hinsichtlich der Vielfalt diverser Sparformen stellen Lebensversicherungen eine gewisse Sonderstellung dar. Die Geschichte hat gezeigt, dass Lebensversicherungen selbst turbolenteste weltwirtschaftliche Zeiten am Besten bewältigt haben. Selbst in Weltwirtschaftskrisen wurden die Versicherten von ihren Lebensversicherungen nie völlig im Stich gelassen.4

Somit bieten Lebensversicherungen - zumindest in grundlegenden Zügen - vorrangige Sicherheit. Lebensversicherungen können allerdings unterschiedliche Ziele verfolgen. Die Versicherer bieten in diesem Zuge diverse Konzepte an. Auf Grund der Mannigfaltigkeit dieser Zielsetzungen und Berechnungsgrundlagen sind aber entsprechende Angebote kritisch zu bewerten.

Zunächst muss man grundlegend eine Trennung der zwei bekannten Lebensversicherungsformen vornehmen. Man unterscheidet zwischen Risiko- und Kapitalbildenden Lebensversicherungen.

Wo ist nun der Unterschied der Versicherungsformen zu sehen?

In ZinsMath wird die Renditeberechnung von Kapitalbildenden Lebensversicherungen angeboten. Hierbei ist folgendes zu beachten: Neben den Parametern Laufzeit und monatlicher Anlagebetrag werden dem Versicherungsnehmer ein garantierter und ein voraussichtlicher Rückzahlungsbetrag mitgeteilt. Dieser Betrag wird Überschussbeteiligung genannt. Der garantierte Rückzahlungsbetrag beläuft sich oftmals, zumindest in der Größenordnung, auf die Summe aller Einzahlungen.

Die ZinsMath-Renditeberechnung bezieht sich auf den voraussichtlichen, nicht garantierten Rückzahlungsbetrag. Insofern kann die berechnete Rendite vom tatsächlichen Versicherungsverlauf abweichen. In der Regel erzielen die Versicherungen aber auch die in Aussicht gestellten Gewinne.



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Torsten Wehner, wehner[at]zinsmath.de