Geldgeschäfte können, egal welchen Namen sie auch tragen, mathematisch
beurteilt werden. Unterhält man sich über eine Sparform, so wird der Anleger
gewöhnlich von dem Begriff der Rendite Gebrauch machen. Hingegen spricht man
von einem Effektivzins, möchte man beispielsweise eine Finanzierung in Anspruch
nehmen. Denkt man einige Minuten über diesen Sachverhalt nach, wird man sehr schnell
zu der Erkenntnis gelangen, dass offensichtlich die Blickrichtung eine Rolle
spielt. Verleiht man selbst Geld und bekommt es womöglich nach einem gewissen Zeitraum
auch verzinst zurück, so wird man ebenfalls von Rendite aus diesem Geschäft sprechen.
Rendite = Effektivzins
Rendite und Effektivzins sind entscheidende Beurteilungskriterien!
Torsten Wehner, wehner[at]zinsmath.de